10. Januar 2023 – Mitglieder im Interview
Von: Online-Redaktion

5 Fragen anJürgen Kraus 

Das »Qualität am Bau«-Magazin

Mit hoher Qualität und Fachkompetenz

Sie suchen zuverlässige Handwerker?

Der Verein »Qualität am Bau« hat über 50 Mitglieder der unterschiedlichsten Gewerke, die sich alle auf hohe Qualitätsstandards verpflichtet haben.

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Die Firma Johann Kraus aus Zusamzell hat sich über drei Generationen hinweg als Zimmerei, im Holzhausbau und im Treppenbau einen Namen gemacht. Auch bei der Dachsanierung und bei Renovierungen kommen die erfahrenen Handwerker ins Spiel. Heute führt Jürgen Kraus das Unternehmen. Er und sein Team sind Ansprechpartner rund ums Bauen mit Holz – von der einzelnen Dachgaube bis zum kompletten Haus in Holzständerbauweise oder mit Massivholzwänden. Großes Thema ist auch die Wärmedämmung des Hausdaches nach neuester Energieeinsparverordnung. Geschäftsführer Jürgen Kraus im Interview.

Was ist die größte Stärke Ihres Unternehmens?

Wir haben eine rund 90-Jährige Erfahrung und führen den Handwerksbetrieb in dritter Generation. Dabei verfügen wir über sehr engagierte Mitarbeiter, die eine starke Kundenorientierung mit einer ausführlichen Beratung verknüpfen. Denn jedes unserer Projekte benötigt eine individuelle Betrachtungsweise, ob der Kunde nun einen Neubau, einen Anbau oder eine Aufstockung plant. Auch bei Umbauten oder einer energetisch zeitgemäßen Dachsanierung betrachten wir immer die Jetzt-Situation und überlegen uns dann passgenaue Lösungen dazu.      

Was ist Ihre neueste Firmenentwicklung?

Seit einiger Zeit bieten wir eine Begutachtung des Daches mit der Drohne an. Diese Dachinspektion ist sehr verlässlich und gleichzeitig zügig passiert – für einen guten ersten Eindruck bei Dachsanierungen also genau richtig. So können wir die jeweilige Situation am Dach unserer Kunden richtig einschätzen und die entsprechenden erforderlichen Maßnahmen planen.

Über welche Wege gewinnen Sie Ihr Zielpublikum?

Die meisten Kunden gewinnen wir über Empfehlung. Zufriedene Kunden machen ganz automatisch Werbung für uns, das ist ein schöner Nebeneffekt. Über das Internet und Instagram erreichen uns auch immer mehr Anfragen. Gerade junge Kunden suchen zunächst im Netz nach geeigneten Anbietern und vergleichen diese. Wir zeigen dort realisierte Projekte, das ist in unserem Gewerk sehr schön möglich.

Wie wird sich in Ihren Augen das Handwerk in den nächsten Jahren verändern?

Das größte Thema und somit die große Herausforderung für das Handwerk wird der Fachkräftemangel durch alle Gewerke hindurch sein. Das bremst uns aus, denn die Nachfrage nach unserer Arbeit ist da. Als einzigen Wermutstropfen zu diesem Missverhältnis hoffen wir, dass das Handwerk dadurch wieder mehr Ansehen in der Bevölkerung gewinnen wird und künftig auch junge Menschen die berufliche Ausbildung wieder positiver wahrnehmen werden.

Für welche drei Dinge sind Sie dankbar in Ihrem Leben?

Ich darf morgens aufwachen und bin gesund. Das ist ein wertvolles Gut, es macht mich sehr dankbar und zufrieden, denn nur so kann ich meinen Beruf richtig ausüben. Außerdem bin ich froh über meine Familie und meine Freunde. Sie bilden meine Wurzeln, die alles im Leben zusammenhalten.