9. März 2022 – Mitglieder im Interview
Von: Online-Redaktion

5 Fragen an Markus Makosch

Markus Makosch mit seinem Team

Das »Qualität am Bau«-Magazin

Mit hoher Qualität und Fachkompetenz

Sie suchen zuverlässige Handwerker?

Der Verein »Qualität am Bau« hat über 50 Mitglieder der unterschiedlichsten Gewerke, die sich alle auf hohe Qualitätsstandards verpflichtet haben.

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Markus Makosch ist Wärmepionier in den Bereichen Heizung, Sanitär und Klima. Im Bereich Haustechnik agiert das Unternehmen aus Bobingen bei Augsburg bereits seit über 40 Jahren, insbesondere die Solar- und und Biowärme-Installation stehen im Fokus. Der Meisterbetrieb mit seinen 18 Mitarbeitern berät und plant bedarfsorientiert und integriert modernste Heiz- und Wärmeanlagen. Dabei stehen zukunftsorientierte Energiesysteme unter der Berücksichtigung aktuell gültiger Fördermodelle als eine sichere, wertbeständige Investition für Haus- und Objektbesitzer im Vordergrund. Der Geschäftsführer des modernen Unternehmens im Interview über seine Branche und die Zukunft des Handwerks.

Was ist die größte Stärke Ihres Unternehmens?

Langjährige Erfahrungen im Wärmesektor machen uns zum kompetenten Ansprechpartner für die Modernisierung oder Optimierung von Heizanlagen. Dabei intensivieren wir besonders den Einbau zukunftsorientierter Energiesysteme, wie Solarheizungen, Pellet- und Hackgutheizungen sowie Wärmepumpen. Wir kombinieren meist unterschiedliche Energieträger zu einem einheitlichen und förderfähigen Gesamtsystem. In der heutigen Zeit sollte bei Heizsystemen der Umweltgedanke verstärkt im Vordergrund stehen, denn der ständig steigende Weltenergieverbrauch benötigt eine Neuorientierung.

Was ist Ihre neueste Firmenentwicklung?

Wir können die Heizungsanlagen unserer Kunden jetzt über ein Internet basiertes Monitoring System überwachen und bei Bedarf direkt Anpassungen und Optimierungen vornehmen. Als geprüfter Energieberater helfe ich Kunden, ihr Energieeinsparpotenzial zu verbessern. Hier halte ich mich natürlich permanent aktuell. Gerade im Zusammenspiel verschiedener Energieformen gibt es immer wieder neue Erkenntnisse, wie am effektivsten Energie und Kosten eingespart werden kann. Das neue Wissen lasse ich dann in meine Beratungen einfließen.

Über welche Wege gewinnen Sie Ihr Zielpublikum?

Wir bedienen überwiegend Privatkunden, da geht der klassische Weg überwiegend über Empfehlungen. Und die kommen nicht von alleine, sondern nur dann, wenn man als Handwerksbetrieb zuverlässig und planmäßig arbeitet, einen guten Service hat und Lösungen anbietet, die exakt auf den Kunden zugeschnitten sind. Weitere Kunden gelangen über die Google-Suche im Internet zu uns. Dafür haben wir in eine umfangreiche Webseite mit hochwertigen Inhalten investiert. Daran kommt man heute nicht mehr vorbei.

Wie wird sich in Ihren Augen das Handwerk in den nächsten Jahren verändern?

Die Digitalisierung nimmt weiter ihren Lauf. Zudem wird uns der Fachkräftemangel auch in Zukunft stark beschäftigen. Besonders der Übergang des Ausscheidens der geburtenstarken Jahrgänge und deren Übergabe an die neue Generation wird sich bemerkbar machen. Um dem vorzubeugen, setzen wir auf den eigenen Nachwuchs und bilden aktuell vier Azubis aus. Zudem wird die Umsetzung staatlicher Vorgaben für uns Handwerker sicherlich immer anspruchsvoller. Die Säule Sanierung wird noch stärker nachgefragt werden, darauf können wir vorbereitet sein.

Und wird sich speziell Ihre Handwerkssparte dabei verändern?

Auch beim Thema Heizen schreitet die Digitalisierung immer weiter voran. Zum Beispiel, indem aktuelle Wetterdaten zur Vorhersage für den optimierten Heizbetrieb genutzt werden. Zudem wird es eine noch stärkere Kombination von verschiedenen Wärmeerzeugern geben, um den bestmöglichen Betrieb zu erzielen. Die beiden Energiesektoren Strom und Wärme werden immer weiter verschmelzen. Für diese Entwicklungen wird eine qualifizierte Fachkräfteausbildung entscheidend sein, um zeitgemäße Energieanlagen umzusetzen.