11. Februar 2022 – Mitglieder im Interview
Von: Online-Redaktion

5 Fragen an Werner Blum

Werner Blum bei der Arbeit
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Die Werner Blum GmbH aus Weißenhorn-Emershofen hat sich auf Insektenschutzsysteme spezialisiert und befindet sich seit über 30 Jahren erfolgreich am Markt. Die große hauseigene Werkstatt garantiert eine kurze Fertigungszeit der Insektenschutzgitter und Lichtschachtabdeckungen nach Maß. Dabei mischen sich moderne Hightech-Komponenten mit viel handwerklicher Erfahrung, um Kunden eine rationelle und kostenfreundliche Produktion zu gewährleisten. Ein persönliches Gespräch mit Werner Blum, dem Geschäftsführer des Unternehmens.

Was ist die größte Stärke Ihres Unternehmens?

Das ist sicherlich unsere hohe Fachkunde durch eine mittlerweile 33-jährige Erfahrung. Man kann sagen, das Thema Fliegengitter hat sich vom Nischenartikel zum „Must have“-Produkt im Wohnraum entwickelt und wir waren mit unserem Angebot von Beginn an dabei. Unsere Kunden schätzen die hauseigene Fertigung, so können wir auch größtmögliche Individuallösungen anbieten. Schließlich sind Fenster und Türen oftmals auch nach Maß gefertigt, haben Rolladen oder Sonnenschutz – all das muss berücksichtigt und kompatibel gemacht werden.

Was ist Ihre neueste Firmenentwicklung?

Unsere Produkte passen sich laufend an die neue Fenster- und Türengeneration an. Vor 30 Jahren stand vor allem der Nutzen eines Fliegengitters im Fokus, heute gewinnt die einfache Handhabung, die Ästhetik und die Unauffälligkeit immer mehr an Bedeutung. Jede Einbausituation ist ein wenig anders, da sind häufig auch Sonderlösungen gefragt. Und natürlich gehört auch die fachgerechte Montage dazu, ob Spannrahmen für die Küche, Drehtür für die Terrassentür, Rollo fürs Schlafzimmerfenster oder Lichtschachtabdeckung für den Keller.

Über welche Wege gewinnen Sie Ihr Zielpublikum?

Bisher erreichen wir den Großteil unserer Neukunden auf Messen und regionalen Ausstellungen. Aufgrund der Pandemie ist das aktuell natürlich nicht so einfach. Daher unternehmen wir derzeit unsere ersten Versuche über die sozialen Medien und nehmen eine Verbesserung unsere Internetpräsenz vor. Neben der Präsenz in Printmedien schalten wir im Raum Ulm und Günzburg auch Radiowerbung sowie Werbung im Regionalfernsehen. Wichtig ist uns auch die Bestandskundenpflege, nicht nur allein deshalb, weil sie für Weiterempfehlungen sorgen.

Wie wird sich in Ihren Augen das Handwerk in den nächsten Jahren verändern?

Durch den Facharbeitermangel wird das Thema Automatisierung weiter an Bedeutung gewinnen. Die Produktherstellung wird immer mehr in Richtung industrieller Fertigung gehen. Umso wichtiger werden für Kunden die kleinen, noch inhabergeführten Unternehmen sein, die Service- und Individualleistungen anbieten. Die größte Herausforderung wird vermutlich sein, junge Menschen für solche Tätigkeiten zu gewinnen, um den Nachwuchs aufbauen und gewährleisten zu können.

Für welche drei Dinge sind Sie dankbar in Ihrem Leben?

Besonders dankbar bin ich um den Mut, den ich damals aufgebracht habe, um mich selbständig zu machen und dass ich dazu eine Frau gefunden habe, die sich in den Betrieb einbringt und sich mit diesem identifiziert. Das war entscheidend für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Zudem bin ich froh, dass es uns immer noch Spaß macht und unsere Arbeit auch ein Stück Lebenserfüllung ist. Neben dem Geschäft blieb immer auch Zeit für die Familie. Wir hatten manch schöne Erlebnisse bzw. Ausflüge zu besonderen Orten, die wir sonst nicht gehabt hätten. Weiterhin bin ich sehr dankbar um meine Gesundheit und meine Lebensfreude.